Münzkabinett

Münzkabinett

01067 Dresden – Das Münzkabinett ist eines der ältesten und umfangreichsten Museen Dresdens. Seine Geschichte beginnt bereits zu Anfang des 16. Jahrhunderts mit Herzog Georg, genannt »der Bärtige«. Es beherbergt heute einen Schatz von nahezu 300.000 Münzen.

Highlights

  • Universalsammlung
  • Münzen und Medaillen von der Antike bis zur Gegenwart

Informationen

Sei es die Medaille, die anlässlich der Geburt des einzigen legitimen Nachfolgers Augusts des Starken geprägt wurde, seien es die Medaillen, die Könige nach dem siegreichen Ende von militärischen Auseinandersetzungen als Geschenke für verdiente Persönlichkeiten als Prachteditionen in Silber und Gold herausgeben ließen, oder seien es Münzen aus archaischer Zeit, die zum Handel benutzt wurden: Jede Münze, jede Medaille, jedes historische Wertpapier ist mit einem Stück Welt- und Kulturgeschichte verknüpft und damit wertvoller Zeuge eines historischen Datums.

Das weite Spektrum des Münzkabinetts reicht von der Antike bis zur Gegenwart. Mit einem beeindruckenden Bestand von insgesamt rund 300.000 Objekten gehört es zu den größten Universalsammlungen von europäischer Bedeutung. 30.000 sächsische Münzen und Medaillen repräsentieren darüber hinaus wichtige Epochen der sächsischen Landesgeschichte. Neben Münzen und Medaillen umfasst die Sammlung auch Orden und Ehrenzeichen, Banknoten, historische Wertpapiere, Modelle, Petschafte, Münz- und Medaillenstempel sowie münztechnische Geräte.

Interessierte Besucher können sich in einer 30.000 Titel umfassenden Spezialbibliothek in die Materie vertiefen oder im Studiensaal arbeiten und interessante Einblicke in die Welt der Münz-, Währungs- und Kunstgeschichte gewinnen.

Das Münzkabinett präsentiert bis zur Fertigstellung der Ausstellungsräume im Georgenbau bis Sommer 2015 keine Sonderausstellungen.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Münzkabinett
Residenzschloss / Georgenbau
Eingang Schoßstraße
01067 Dresden

Telefon: 0351 49142000
Fax: 0351 49142001

E-Mail: mk@skd.museum
Website: www.skd.museum

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