Der Sächsische Museumsbund trauert um Martin Roth

Martin Roth ist im Alter von 62 Jahren gestorben.

Er hinterlässt in der internationalen und nationalen Musemsszene eine große Lücke.
In den letzten 25 Jahren hat kaum jemand wie er die sächsische Museumslandschaft geprägt. Dass die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden heute wieder als eine der kulturellen Aushängeschilder Deutschlands wahrgenommen werden, ist auch und vor allem sein Verdienst.

Von 1991 bis 2001 war er Direktor des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, 2001 bis 2011 Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und von 1995 bis 2003 auch Chef des Deutschen Museumsbundes.

Gerade in den letzten Monaten hat Martin Roth noch einmal deutlich auf die Rolle der Museen in der Gesellschaft hingewiesen und uns aufgefordert, als Museen sich wieder stärker in die aktuellen Debatten einzumischen und Stellung zu beziehen.

Wir verlieren mit Martin Roth einen äußerst umtriebigen, kreativen und kritischen  Kollegen. Den Angehörigen und Freunden Martin Roths spricht der Sächsische Museumsbund sein Beileid aus.

 

Für den Sächsischen Museumsbund e.V.

Joachim Breuninger

Vorsitzender