Regionaltreffen “Bündnis gegen Rassismus” in Wurzen am 4.12.2018

WAS TUN? WAS SAGEN?

Was können wir sagen, wenn Kolleginnen und Kollegen sich abwertend gegenüber anderen äußern? Was sagen uns unsere eigenen Bilder im Kopf, die andere in Schubladen stecken? Und was wollen und können wir als Organisationen tun, für mehr (gesellschaftlichen) Zusammenhalt? Was für mehr Vertrauen im Team, was, um politische Debatten, die auf unsere Arbeit abfärben, auszuhalten – oder im Zweifel rote Linien klar zu benennen, wenn diese überschritten werden?
Das „Bündnis gegen Rassismus – für ein gerechtes und menschenwürdiges Sachsen“ will Lobby sein für Betroffene von Anfeindungen, bündelt Bildungsangebote und bezieht Position in der Öffentlichkeit. Es stellt sich auch immer selbst in Frage, z.B. wer unter uns profitiert von welchen Privilegien? Es umfasst über 40 sächsische Dachverbände unterschiedlichster thematischer Zielsetzungen und migrantische Selbstorganisationen.
Wir kommen zu Ihnen und Euch, wollen uns gegenseitig sensibilisieren für Formen von Diskriminierung und Rassismus, uns kennenlernen und austauschen, zusammen überlegen: Was können wir tun? Was können wir sagen? Und was denkt wer warum?

Regionaltreffen BgR Wurzen 04.12.2018

Informationen des Sächsischen Museumsbundes e.V. – Heft 50/2016

Informationen des Sächsischen Museumsbundes e.V. – Heft 50/2016

  •  Joachim Breuninger: Editorial: 50 Hefte Informationen
  • Thomas Röbke: Impulsvortrag 1: Freiwilligen-Engagement im Kulturbereich – Ein schwieriges Feld mit besonderen Voraussetzungen
  • Kathrin Vohland: Impulsvortrag 2: Citizen Science – Bürger als Teil des Forschungsprozesses
  • Friedrike Koch-Heinrichs: Workshop: Anleitung von Bürgerwissenschaftlern im Museum mit Beispielen  aus dem Museum der Westlausitz Kamenz
  • Igor Jenzen: Workshop: Motivation und Pflege: Anerkennungskultur und Strategien der Selbstbehauptung
  • Ulrich Thiel: Workshop: Umgang mit den Ergebnissen des bürgerschaftlichen Engagements
  • Rudolf Schröder: Das Parkseminar: Gartendenkmalpflege und Naturschutz durch bürgerschaftliches Engagement
  • Katja Altmann: Verborgene Schätze – Ehrenamtliche Helfer im Museum. Bürgerschaftliches Engagement hilft bei der Erarbeitung der Dauerausstellung im Museum Schloss Klippenstein
  • Thorid Zierold, Ronny Rößler: Potenziale wecken und Chancen ergreifen – Bürgerschaftliches Engagement am Museum für Naturkunde Chemnitz
  • Franziska Götz: Der Einsatz von Ehrenamtlichen in deutschen Museen – Ergebnisse einer quantitativen Umfrage

Informationen des Sächsischen Museumsbundes e.V. – Heft 49/2015

Informationen des Sächsischen Museumsbundes e.V. – Heft 49/2015

  • Marika Schwarz: Tourismusregion Zwickau e.V. mit der neuen Erlebnismarke „Das Zeitsprungland“
  • Petra Lewey: Vom König-Albert-Museum zu den Kunstsammlungen Zwickau Max-Pechstein-Museum. Ein Museum im Wandel
  • Jörg Hahnel: Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain. Freilichtmuseum der ländlichen Kultur, Technik und Arbeit für Mitteldeutschland
  • Peter Hauschild: Ein Denkmal sächsischer Industriegeschichte. Die Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau
  • Anne Sophie Berner: Chenille, Sargschilde und Löwenschädel in Lichtenstein/Sachsen. Als kleines Stadtmuseum immer im Gespräch
  • Matthias Kaluza: Vom Kornhaus zum PS.SPEICHER
  • Rudolf Vollnhals: Das August Horch Museum. Perspektiven
  • Joachim Breuninger: Bericht des Vorsitzenden an die Mitgliederversammlung des Sächsischen Museumsbundes e.V. am 16. März 2015 in Zwickau
  • Friedrich Reichert: 25 Jahre Sächsischer Museumsbund e.V.
  • Katja Margarethe Mieth: Sachsens industrie- und technikgeschichtliche Museen. Überblick und aktuelle Entwicklungen
  • Heinrich Theodor Grütter: Industriekultur im Ruhrgebiet
  • Jan Färber: Die SÄCHSISCHE KOHLENSTRASSE. Industriekultur verbindet Sachsen
  • Heino Neuber: Der sächsische Steinkohlenbergbau und seine Bedeutung vor dem Hintergrund gegenwärtiger und zukünftiger Erinnerungskultur
  • Joachim Breuninger: Resümee „Industriekultur in Sachsen“. Industriekultur verbindet

Leitausstellung der 4. Sächsischen Landesausstellung „Industriekultur“ 2020 in Zwickau

Leitausstellung der 4. Sächsischen Landesausstellung „Industriekultur“ 2020 in Zwickau

Kunstministerin Stange: „Industriekultur ist Erbe und Auftrag zugleich“

Die Leitausstellung der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur wird 2020 im sogenannten Audi-Bau in Zwickau stattfinden. Das hat heute das Kabinett beschlossen. Die branchenübergreifende Schau soll in dem gut sichtbaren, historischen Industriegebäude mit attraktiver Klinkerfassade eingerichtet werden. Das Gebäude befindet sich auf einem traditionellen Industriegelände, auf dem Anfang des 20. Jahrhunderts die Firma Audi gegründet worden ist. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das Horch-Museum, das mit einer Sonderausstellung als Zusatzstandort zum Thema Automobilbau Teil der Landesausstellung ist.

Zugleich beschloss das Kabinett heute, dass das Jahr der Industriekultur von 2018 auf 2020 verschoben wird, weil es natürlich in einem engen inhaltlichen Zusammenhang mit der 4. Sächsischen Landeausstellung steht.

„Es war nicht einfach, ein Gebäude zu finden, das eine industriekulturelle Vergangenheit hat, den baulichen Ansprüchen an eine qualitativ hochwertige Ausstellung genügt und für die Ausstellung verfügbar ist. Auf den sogenannten Audi-Bau trifft dies zu“, erklärt Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Zwickau sei eine Stadt mit einer langen und reichhaltigen Industrietradition. Die Stadt erlebte im 15. Jahrhundert ihre erste Blüte durch die Förderung reichhaltiger Steinkohle- und Silberfunde. Zeitgleich entwickelte sich die Tuchmacherzunft. Einen weiteren Aufschwung erfuhr Zwickau durch die industrielle Förderung der Steinkohle. Später trugen Unternehmen des Maschinenbaus und vor allem des Automobilbaus zum Wohlstand der westsächsischen Stadt bei.

„Die Stadt ist mit ihrer Geschichte ein sehr geeigneter Standort für eine Leitausstellung zur sächsischen Industriekultur, die die branchenübergreifenden Merkmale der industriekulturellen Entwicklung Sachsens darstellen wird. Der Freistaat gilt als Wiege der industriellen Entwicklung Deutschlands. Diese hat alle Facetten unseres Lebens geprägt und strahlt auch auf die Zukunft der Industrie aus. Dieses große und noch viel zu wenig behandelte Thema wollen wir in einer eigenen Landesausstellung präsentieren. Industriekultur ist Erbe und Auftrag zugleich“, betont die Ministerin.

Der denkmalgeschützte Bau wird für die Zeit der Landeausstellung angemietet und für die Bedarfe der Industriekulturschau umgebaut und saniert. Die Kosten dafür werden auf unter 5 Millionen Euro geschätzt.

Die Leitausstellung wird ergänzt durch Begleitausstellungen an sechs authentischen Orten und soll von Ende April bis Anfang November 2020 stattfinden. Das Kabinett hat dieses Konzept bestätigt. Demnach wird die branchenneutrale Leitausstellung von sechs Satellitenschauen ergänzt, die in bereits vorhandenen branchenspezifischen Museen Einblicke in spezielle Aspekte der Industriekultur geben werden.

Diese bereits benannten Orte sind:

  • Industriemuseum Chemnitz (Maschinenbau)
  • Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf (Eisenbahn und Gütertransport)
  • Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau (Textilindustrie)
  • Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge (Steinkohlenbergbau)
  • Horch-Museum Zwickau (Automobilindustrie)
  • Himmelfahrt Fundgrube Freiberg (Erzbergbau, Ressourcentechnologien)

Als nächste Schritte werden nun ein Träger der Landesausstellung benannt, ein Kurator gefunden und die Ausstellungskonzeption entwickelt.

Hintergrund:

Die 4. Sächsische Landesausstellung sollte eigentlich 2018 im Horch-Hochbau in Zwickau stattfinden. Dafür hatte die Staatsregierung im Januar 2014 den Auftrag erteilt. Die Stadt hat im Mai 2014 festgestellt, dass die Sanierung des Gebäudes nicht im kalkulierten Zeit- und Finanzrahmen möglich ist. Zudem konnte mit dem Eigentümer keine sinnvolle kommunale Nachnutzung vereinbart werden, was Finanzierungsvoraussetzung war. Zwickau hat im Dezember 2014 ersatzweise die Durchführung der Landesausstellung in einem Neubau im Jahr 2019 angeboten. Dieses Angebot konnte die hohen qualitativen Anforderungen an Authentizität eines Ausstellungsgebäudes nicht erfüllen. Zudem hätte es 2019 eine zeitliche Konkurrenz zur Landesgartenschau in Frankenberg gegeben.

Für die Austragung der Leitausstellung gab es eine Ausschreibung, auf die folgende Bewerbungen eingegangen waren:

  • Glauchau – Bahnhofsgebäude
  • Johanngeorgenstadt – Pestalozzi-Schule
  • Plauen – Hempel’sche Fabrik
  • Aue – Besteck- und Silberwarenfabrik August Wellner & Söhne
  • Oberlungwitz – ROGO/FSO-Gebäude (Strumpffabrik)
  • Oelsnitz/Erzgebirge – Gebäude des Kaiserin-Augusta-Schachts

Alle Bewerber für die Leitausstellung sind in einem intensiven Prüfprozess an den hohen Qualitätskriterien für eine sächsische Landesausstellung gemessen worden. Letztlich konnte keines der angebotenen Industriedenkmäler alle Anforderungen erfüllen.

Zur Geschichte:

Im Freistaat Sachsen gab es bisher drei Landesausstellungen. Die erste behandelte 1998 mit dem Titel „Zeit und Ewigkeit – 128 Tage“ im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau die Themen Mittelalter, Klöster, Kirchenmusik, sakrale Kunst, Tradition und ländliches Leben. Die zweite fand 2004 mit dem Titel „Glaube und Macht – Sachsen im Europa der Reformationszeit“ in Torgau statt. Der Titel der dritten Landesausstellung 2011 im Kaisertrutz in Görlitz lautete „via regia – 800 Jahre Bewegung und Begegnung“

 

Achtung: Energieauditpflicht!

Achtung: Energieauditpflicht!

Am 22.04.2015 trat das novellierte Gesetz über Energiedienstleistungen (EDG-L) in Kraft. Sogenannte Nicht-KMUs (nicht kleine und mittlere Unternehmen) müssen bis zum 5.12.2015 (!) ein Energieaudit in ihrem Betrieb durchführen.
Ausgenommen von dieser Pflicht sind lediglich Betriebe, die hoheitliche Aufgaben des Staates wahrnehmen, wie etwa Abwasser, Abfall, Feuerwehr, Friedhöfe, Gerichte etc.
Als Nicht-KMU gilt jeder Betrieb, der mehr als 25 % seiner Mittel von der öffentlichen Hand bezieht. Auch Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung können als Unternehmen gelten, wenn sie eine gewisse organisatorische Selbstständigkeit haben. Regiebetriebe wiederum sind ausgenommen.
Insofern kann die Pflicht zur Durchführung eines Energieaudits auch auf eine Vielzahl sächsischer Museen zutreffen.
Bitte setzen Sie sich dazu mit Ihrem Träger in Verbindung und klären Sie, wie Sie sich verhalten sollen.
Mehr Informationen dazu finden Sie unter anderem auch hier.

Informationen des Sächsischen Museumsbundes e.V. – Heft 48/2014

Informationen des Sächsischen Museumsbundes e.V. – Heft 48/2014

Die Dauerausstellung. Das Gesicht des Museums!


Heft 48

Heft 48

  • Gerhard Kilger: Wie viel Immaterialität verträgt eine gute Ausstellung?
  • Anke Schwarzwälder: Auf Dauer attraktiv – Ohne Moos nix los.
  • Sabine Wolfram: Hier fängt alles an. smac: Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
  • Elke Urban: Schule unterm Hakenkreuz. Teil der Dauerausstellung im Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig
  • Maritta Prätzel: Die neue Dauerausstellung des Stadtmuseums Riesa.
  • Daniel Petri: Die Dauerausstellung des Teppich-Museums auf Schloß Voigtsberg in Oelsnitz/Vogtl. oder: Wer macht schon ein Museum über Bodenbelag?
  • Wolfgang Blaschke: Barbara Uthmann – eine Annabergerin schreibt Geschichte. Die neue Dauerausstellung zu Barbara Uthmann im Erzgebirgsmuseums Annaberg-Buchholz
  • Joachim Breuninger: Workshop „Das Wichtigste sind die Inhalte“.
  • Marita Pesenecker: Eigene Wege gehen! Stärkung des Selbstbewusstseins kleinerer Häuser, eigene Wege zu gehen und damit die Individualität zu unterstreichen
  • Silke Kral: Workshop „Man kann nicht nichtgestalten.“ Szenographien zwischen klassisch orientierter Sammlungsschau und grotesker Erlebniswelt. Wie viel Einfluss von Architektur, Theater, Film und freier Kunst ist in Ausstellungen wünschenswert?
  • Katja Margarethe Mieth: Workshop „Konfektionierung durch Gestalter?!“ Umsetzung der Museumskonzeption in der Dauerausstellung

Informationen des Sächsischen Museumsbundes e.V. – Heft 47/2014

Informationen des Sächsischen Museumsbundes e.V. – Heft 47/2014

Zwischen Event und Museumsalltag


Heft 47

Heft 47

  • Friedrich Reichert: Bericht des Vorsitzenden an die Mitgliederversammlung des Sächsischen Museumsbundes e.V. am 24. März 2014 in Chemnitz.
  • Sylvia Karsch: Laudatio zur Verabschiedung von Friedrich Reichert als Vorsitzenden des Sächsischen Museumsbundes e.V. auf der Mitgliederversammlung 2014 in Chemnitz.
  • Uwe Fiedler: Aus der Not geboren. Neue Strategien in der Arbeit des Schloßbergmuseums
  • Ronny Rößler und Thorid Zierold: Der Weg zu Erfolg: Das Museum für Naturkunde Chemnitz im Eigenbetrieb „Das TIETZ“.
  • Andrea Riedel: Industriekultur im/und Museum – wie geht das? Ansätze und Wege zu neuen musealen Präsentationen
  • Jens Beutmann: Markenentwicklung und Einführungskampagne des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz (smac).
  • Cynthia Kempe-Schönfeld: Kulturgut & Eventkultur. Ein SPIELerischer Erfahrungsbericht
  • Andreas Walther: Der Patient als Besucher. Die Medizinhistorische Sammlung der Klinikum Chemnitz gGmbH
  • Joachim Breuninger: Zur Perspektive des Sächsischen Museumsbundes. Bewerbungsrede von Joachim Breuninger um den Vorsitz des Sächsischen Museumsbundes e.V.
  • Thomas Früh: Vier Sächsische Landesausstellungen 1998, 2004, 2011 und 2018.
  • Martin Bütikofer: Verkehrshaus der Schweiz, offen für Entdecker. Mit Planetarium, Filmtheater, Swiss Chocolate Adventure und Kongresszentrum
  • Matthias Müller: Die bunte (Blech)Verführung oder Wie lockt man Besucher in ein kleines Museum. Erfahrungsbericht aus 30 Jahren Museumsarbeit
  • Reiner Grimm: Kunst- und Kultursponsoring aus Sicht eines Förderers.
  • Margitta Hensel: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – Die Winterausstellung zum Kultfilm. Fazit einer Erfolgsgeschichte

Museum Schloss Rochsburg

Museum Schloss Rochsburg

Auf einem Felssporn hoch über der Zwickauer Mulde erhebt sich die um 1190 erstmals urkundlich erwähnte Rochsburg. Bis ins 15. Jahrhundert wurde sie mehrfach erweitert und ab 1470 zum Schloss umgebaut.

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